Begeisterungsfähigkeit, technische Perfektion und stilistische Werktreue prägen den musikalischen Weg des 1997 gegründeten ikarusquartett. Die vielfältige, innovative und abwechslungsreiche Programmkonzeption sichert dem ikarusquartett grosse Erfolge bei Publikum und Fachpresse.

Wertvolle musikalische Impulse erhielt das Quartett bei bedeutenden Professoren in Bern, Zürich, München, Berlin und Paris. Neben der regen Konzerttätigkeit in der Schweiz, folgt das Ensemble verschiedenen Einladungen ins Ausland. Unter anderem trat es an den Interlakner Musikfestwochen, dem Verbier Festival & Academy, der EXPO.02 und dem Festival Muzical International "Constantin Silvestri" in Rumänien auf.

Ein "Anerkennungspreis" am Kammermusikwettbewerb des Migros-Kulturprozent 2001, der "Förderpreis ORPHEUS-Konzerte Zürich" 2002 und der 1. Preis am Concours „Trio instrumental“ – Prix Géraldine Whittaker der Jeunesses Musicales de Suisse beweisen das hohe musikalische Niveau des Ensembles.

Die vier Musiker beschäftigen sich - wie Ikarus - intensiv mit dem Element Luft: Ikarus durch den Bau seiner Flügel, das Quartett dank seiner Blasinstrumente. Die griechische Sagengestalt Ikarus wird von König Minos gewaltsam in Kreta festgehalten. Zusammen mit seinem Vater Dädalus sucht er daher einen Fluchtweg. Die beiden bauen sich Flügel, um die Insel fliegend zu verlassen. In seiner jugendlichen Euphorie fliegt Ikarus aber zu nahe an die Sonne. Deren heisse Strahlen schmelzen das Wachs, welches seine Flügel zusammenhält, und Ikarus stürzt ins Meer . Ganz im Gegensatz zu Ikarus wird das Ensemble weiterhin euphorisch seinem Ziel entgegenfliegen – mit den Flügeln, die ihm die Musik verleiht.